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Wer würde kommerziell von «No Billag» profitieren?

no_billag.jpgBettina Büsser Sind es Tamedia und Goldbach – die jüngst ein Zusammengehen beschlossen haben – die zu den grossen Profiteuren nach einem Verschwinden der SRG zählen würden?

In gewissen Kreisen der «No Billag»-Gegnerschaft herrscht diese Überzeugung vor. Die SP-Nationalrätin Jacqueline Badran macht das in zwei ausführlichen Texten zum Thema. Urs Schneider, Doyen der schweizerischen Mediaplanung und Mitglied im Komitee gegen «No Billag», gehören zu den Gegenstimmen, die eine andere Prognose stellen. Schneider sieht internationale Plattformen wie Youtube, Google oder Faceboo als Gewinner. Denn die Werbegelder «würden anstatt in die SRG-TV-Werbung in erster Linie in Online- und Plakat-Werbung fliessen». Was natürlich nicht heisst, dass nicht auch eine Firma wie Goldbach zu den Profiteuren zählen würde. Aber eben nicht ganz so extrem und exklusiv, wie Frau Badran das prognostiziert.

Es geht immer auch um Geld. Bei der Diskussion über die SRG zum Beispiel um die etwa 300 Millionen Franken, die diese 2016 aus TV-Werbung und Sponsoring eingenommen hat. Die Idee, bei einem allfälligen Verschwinden der SRG nach «No Billag» etwas von diesen Werbegeldern abzukriegen, treibt wohl einige in der Medienbranche um. Andere TV-Anbieter zum Beispiel, aber auch Anbieter aus dem Printbereich, wo aufgrund des Werberückgangs massiv gespart wird. Zum Artikel.


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