Aktuelle Branchen-Mitteilungen

Schmeisst Google Analytics über Bord

14.09.2018

google1000

Ich bemerke ein seltsames Phänomen. Naja, eigentlich bemerke ich tagtäglich seltsame Phänomene. Zum Beispiel das, dass es offenbar aus der Mode gerät, normal zu telefonieren. Das heisst, mit dem Telefon am Ohr. Ich sehe nur noch Leute, die das Telefon vors Gesicht halten und den Gesprächspartner auf dem Lautsprecher haben. Oder ihn über einen Kopfhörer hören, wenn es sich nicht um völlige Neandertaler handelt. Ich frage mich, was das soll. Ich verstehe es, wenn es sich um Videotelefonierer handelt: Zum Beispiel um Touristen, die via Kamera zeigen wollen, wo sie gerade sind. Klar, in dem Fall will man nicht unbedingt per Skype, WhatsApp oder Facetime eine Ansicht seiner Ohrmuschel übertragen. Aber bei normalen Telefongesprächen ohne Video halte ich das für einigermassen albern. Hat man einen Kopfhörer, dann kann man das Telefon auch in die Jackentasche stecken. Und wenn man keinen Kopfhörer hat, dann könnte man sich überlegen, ob man wirklich die ganze Umgebung mit beiden Seiten des Gesprächs belästigen will. Wenn man das Telefon am Ohr hat, hören die Umstehenden wenigstens nur die Hälfte dieser Konversation, die sie mutmasslich nicht im geringsten interessiert.

Soweit dieses Phänomen, um das es hier aber gar nicht gehen soll. Das Phänomen, das ich meine, nennt sich Google-Analytics-Hörigkeit. Für Leute, die nicht wissen, was Sache ist: Google Analytics ist eine Webstatistik, die vom gleichnamigen Suchmaschinenkonzern angeboten wird und über Javascript-Codes in beliebige Websites eingebunden werden kann. Die ganze Sache ist gratis, zumindest bei oberflächlicher Betrachtungsweise. Schaut man genauer hin, fällt auf, dass man den Dienst relativ teuer bezahlt, nämlich indem man Google alles über die eigene Website herausfinden lässt, was Google über die eigene Website herausfinden möchte.

Matthias Schüssler, Clickomania.ch - Hier bloggt der Chef persönlich | Bild: Matthias Schüssler

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Veranstaltungen

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26.09.2018

Hochschuloe der Medien, Stuttgart
Mittwoch, 26. Sept. 2018, 19.00 - 21.00 Uhr

Vertrag

Nur auf den ersten Blick scheint dieses Thema exotisch. Aber eine neue EU-Richtlinie und deren Auswirkungen auf deutsche Gesetze werden dieses Thema auch für Publisher interessant machen. Die EU-Richtlinie "2102 zu Barrierefreiheit" besagt folgendes: Ab dem 23. September 2018 müssen alle öffentlichen Stellen ihre neuen (Office- oder PDF-) Dokumente grundsätzlich barrierefrei veröffentlichen. Im Juni wurde der Gesetzentwurf zur Umsetzung dieser Richtlinie im deutschen Bundestag vom "Ausschuss für Arbeit und Soziales" (19/2728) angenommen. Es wird also ernst für "öffentliche Stellen" und damit auch für deren Dienstleister, die mit der Umsetzung beauftragt werden. Die Richtlinie gilt nämlich nicht nur für Bundes- und Landesbehörden, sondern auch für Verbände, die im Allgemeininteresse liegende Aufgaben erfüllen. Das wären somit auch Gerichte, Polizeistellen, Krankenhäuser, Universitäten, Bibliotheken und einige mehr. Weitere Informationen findest Du hier, hier und hier. Wenn also oben genannte Auftraggeber zu Deinen Kunden zählen, solltest Du Dich vorbereiten. Und da es neben Websites auch um alle downloadbaren Dateien geht sind eben auch PDFs zukünftig barrierefrei zu erstellen. Arbeitet man in InDesign, können dort einige Vorbereitungen getroffen werden. Klaas Posselt ist der ausgewiesene Spezialist im deutschsprachigen Raum für alle Fragen rund um das Thema. Deshalb freuen wir uns, dass er uns in einem Vortrag die Grundlagen dazu vermitteln wird. Wir setzen voraus, dass Du den Umgang mit InDesign gewohnt bist, die Gründe und Vorteile von der Nutzung von Formaten kennst und weißt, wie man lange Dokumente „richtig“ aufbaut. Der Vortrag setzt bewusst DANACH ein. Inhalt des Vortrages ist der Hintergrund von „Barrierefreiheit“ und Möglichkeiten und Grenzen innerhalb von InDesign. Es wird erklärt, welche Bedeutung das kostenpflichtige PlugIn MadeToTag hat und warum und für was man es braucht. Ziel ist es den Rahmen aufzuzeigen, in dem sich das Thema „Barrierefreiheit“ in InDesign abspielt. Du weißt hinterher, wo die „Baustellen“ sind, wo Du weitergehende Infos bekommst und welchen Weg Du einschlagen musst. Am nächsten Tag veranstalten wir zwei Bootcamps, die das Thema praktisch vertiefen. "IDUGS Bootcamp #2" und "IDUGS Bootcamp #3" Klaas Posselt ist studierter Dipl.-Ing. für Druck- und Medientechnik und kam über verschiedene Anfragen zum Thema barrierefreie PDF Dokumente. Seit über 10 Jahren arbeitet er in den Bereichen Medientechnik und Publishing zwischen Medienherstellern, Druckermaschinen und digitalen Ausgabekanälen. Er schult, begleitet und unterstützt Kunden bei der Einführung und Optimierung von Publikationsprozessen und auf dem Weg zu neuen digitalen Ausgabekanälen — egal ob E-Books, barrierefreie PDFs oder Webplattformen. Als Chairman des PDF/UA Competence Center der PDF Association beteiligt er sich an der Weiterentwicklung und Verbreitung des Standards PDF/UA für barrierefreie PDF Dokumente. Diese Veranstaltung kommt nur zu Stande durch die freundliche Unterstützung von "Six Offene Systeme GmbH" -- Enterprise-Content-Management-System und Media-Asset-Management-System.

Nein

Organisator: IDUG Stuttgart

Kontaktinformation: Christoph Steffens, E-Mailchristoph.steffens AT gmail DOT com

https://idug47.eventbrite.de

Veranstaltungen
27.09.2018

Screen IT, Uster
Donnerstag, 27. Sept. 2018, 17.30 - 20.00 Uhr

Infoveranstaltung

Das Angebot an Publishing-Software ist gross. Deshalb empfiehlt sich eine externe Beratung durch unabhängige Software-Experten aus der jeweiligen Branche. Nicht immer muss es eine teure Mietlösung sein, die nach Beendigung der Mietdauer einem nicht einmal gehört. Es gibt sehr gute und auch in der Qualität ausreichende Alternativen, ja sogar kostenlose Freeware. Lassen Sie sich an diesem Abend einmal vor Augen führen, was diese Programme können und wie viel sie kosten.

Ja

Organisator: Screen IT und pre2media

Kontaktinformation: Peter Jäger, E-Mailinfo AT pre2media DOT ch

https://www.pre2media.ch/-1/de/infoanlass/

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